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Spielgruppe
MIKADO
Kaplaneistrasse 4
3182 Ueberstorf
Spielgruppe
Verein
 
 
Die Geschichte
1983 4 Frauen gründeten die SG Ueberstorf. Von der Pfarrei wurde der Pfarrsaal gratis zur Verfügung gestellt. Im ersten Jahr besuchten ca. 10 Kinder die SG. Im 2. Jahr deren 12. Der Unterricht in der Spielgruppe wurde immer von zwei Leiterinnen geführt. Der Elternbeitrag 2.- für 2 Std., wurde jedes Mal einkassiert. Kam ein Kind nicht, gab es auch kein Geld. Das Geld wurde vor allem für Bastelmaterial und Sirup ausgegeben. Spielsachen nahmen die SG Frauen von zu Hause mit. Im Pfarrsaal hatte es einen Schrank dort wurde alles gelagert. Die Spielsachen mussten immer wieder mit nach Hause genommen werden. Ausserdem mussten nach jeder SG-Stunde, alle Tische und Stühle wieder verräumt werden. Lohn für die SG Frauen gab es keinen. Ein jährliches, gemeinsames Essen wurde mit dem Ãœberschuss finanziert, wobei es auch für das nicht immer ausreichte. Die Ferien der SG wurden analog der Primarschule Ueberstorf geführt.
1987 Unterdessen war das Leiterinnenteam auf zwei Personen geschrumpft. Im ersten Jahr war ein grosser Jahrgang - 34 Kinder, welche die SG besuchten. So blieb es auch. Praktisch alle Kinder nutzten das Angebot der SG.
1990 Es gab immer mehr Gruppen, zusätzliche Leiterinnen wurden gesucht. Der Raum wurde langsam zum Problem, da die Spielgruppe nicht die einzige war, welche ihn nutzte. Die Leiterinnen mussten immer 1 Std. vor Beginn der SG dort sein, um alles einzurichten, Material bereit zustellen, Tische aufstellen…. Und das gleiche musste nach der SG wieder verräumt werden. Der Spycher neben dem Pfarrhaus bot sich an. Im Gespräch mit der Pfarrei wurde der Spielgruppe der oberste Raum des Spychers angeboten. In vielen Stunden haben die SG Frauen diesen Raum gesäubert und eingerichtet. Alles mit eigenen Geldern.
1991 Start in den neuen SG- Räumlichkeiten. Rund 5 Jahre verbrachte Die SG in 'ihrem Hexenhäuschen'. Im Sommer war es sehr heiss, im Winter ziemlich kalt. Die Treppen, die in den 2. Stock führten, waren extrem steil. Die Kinder mussten immer unten vor der Türe abgeholt werden. Auch aufs WC, welches im Parterre war, mussten sie begleitet werden. Die Zeit im 'Hexenhäuschen' war wunderschön. Es war aber immer als Notlösung gedacht. Bald wurde täglich SG angeboten.
1992 - 1993 Die Entlöhnung der Leiterinnen entspricht einem kleinen Taschengeld, sie beträgt Fr. 5.- pro Halbtag. Zur Unterstützung der Kasse wird ein Kerzenziehen durchgeführt.
1995 Das Sportgeschäft Rudaz zog aus der Kaplaneistrasse aus. Der Vermieter teilte den Raum in zwei Hälften, eine Seite war bereits vermietet. Für die andere suchte er einen Mieter. Die SG war interessiert an diesem Raum, konnte sich die Miete jedoch nicht leisten. Nach einem Gespräch mit der Gemeinde erklärten sich diese bereit, die Miete für das SG-Lokal zu übernehmen. Im selben Jahr feierte die SG 10-jähriges Jubiläum. Die Gemeinde steuerte zu diesem Fest einen Beitrag von Fr. 700.- bei. Die SG erhielt in einem Wettbewerb ihren Namen: MIKADO.
1996 Im Jahr darauf schaltete sich auch der Kanton, stellvertretend das Jugendamt, in die Organisation der Spielgruppen ein. Das Jugendamt forderte von allen SG-Leiterinnen, ärztliche Atteste, einen Auszug aus dem Strafregister, sowie Leumundszeugnisse. Ebenso gab es eine Frist, innerhalb derer alle SG-Frauen eine Ausbildung absolviert haben mussten. Zum ersten Mal kam es nun zu Diskussionen, welche die Entschädigung, respektiv den Lohn betraf.
1997 Die Elternbeiträge wurden auf 8.- pro Spielgruppeneinheit erhöht. Das Einkassieren erfolgte nun 2x jährlich, per Einzahlungsschein. Die Ausbildung der SG Frauen wurde zum Teil vom Kanton, zum Teil von der Gemeinde übernommen. Das Jugendamt kontrollierte die Räumlichkeiten und erteilte danach eine Bewilligung zum Führen der SG. Die SG musste eine Versicherung abschliessen, ein Telefon anschaffen, ein Budget erstellen, die Buchhaltung, und, und….. Die Gemeinde hatte die SG immer sehr unterstützt und zusätzlich zur Raummiete einen jährlichen Beitrag von 700.- für Spielsachen, Mobiliar oder andere grössere Anschaffungen zugesprochen. Es gab immer mehr auch administrative Aufgaben zu erledigen.
1999 Zwei der SG Frauen besuchten die Ausbildung in Bösingen. Die Gemeinde unterstützte auch diese Ausbildung grosszügig. Die Hälfte des Betrages wurde übernommen. Ab Fastnachtsferien konnten die Kinder die SG ein zweites Mal besuchen. Dieses Angebot wurde geschätzt und rege genutzt. Im Frühling besuchten die SG-Leiterinnen das erste Mal mit den SG Kindern den Kindergarten.
2000 Die SG wurde der Schuko unterstellt. Ein Mitglied der Schuko, Karin Rytz, wurde zuständig für dieses Ressort. Danach wurden ein Leitbild, ein Pflichtenheft, Reglemente und Arbeitsverträge erstellt. Die Gemeinde bezahlte die AHV, sowie alle anderen gesetzlichen Abgaben. Der Lohn der SG Frauen betrug Fr.15.- pro Morgen/Nachmittag. Am Anfang des SG Jahres führten die SG-Leiterinnen neu einen Elternabend durch. Die Reaktionen darauf waren von den Eltern sowie den Leiterinnen positiv.
2002 Die Elternbeiträge wurden auf Fr. 10.- pro SG-Einheit erhöht. Die Leiterinnen erhielten zusammen Fr. 30.- pro Morgen/Nachmittag
2004 Am 24. April wurde das 20jährige Jubiläum gefeiert. Die SG-Leiterinnen organisierten ein Fest mit einem Postenlauf, Fischliziehen und Ballonwettbewerb. Dank grosszügigen Spenden wurde dieses Fest ein voller Erfolg. Da die SG der Schuko unterstellt war, wurden die SG-Leiterinnen zu Apero und Schlussessen mit den Lehrpersonen, Kindergärtnerinnen etc. und SchuKo eingeladen.
2006 Die Einschreibung wurde via Kurier mit einem Einschreibe-Nachmittag eingeführt. Die Kinder lernen so die SG ein bisschen kennen, dann ist nicht alles so neu im Herbst. Im Hinblick auf den 2 Jahres Kindergarten wurde die SG von Kindern zweier Jahrgänge besucht. Die Maxi’s haben weiterhin die Möglichkeit von Anfang an zwei Mal pro Woche die SG zu besuchen. Die Mini’s besuchen die SG einmal pro Woche.
2008/2009 Die Spielgruppe wurde in einen Verein umgewandelt. Am 16. Oktober 2008 fand die Gründungsversammlung statt. Die Tagesgeschäfte sollten ab August 2009 vom Vorstand des Vereins geführt werden. Der Vorstand setzte sich zusammen aus Präsidium, Vize-Präsidium Kasse, und Sekretariat. Die Vorbereitungen für die Ãœbernahme liefen auf Hochtouren. Es mussten neue Arbeitsverträge und Pflichtenhefte erstellt werden, welches viel Arbeit bedeutete für den Vorstand. Die Einschreibungen wurden ein letztes Mal von der Schuko via Kurier koordiniert.
2009/2010 Ab dem 1. August 2009 übernimmt der Vorstand des Vereins die Tagesgeschäfte. Die Gemeinde unterstützte die Spielgruppe weiterhin grosszügig, in dem sie die Miete des Raumes übernahm und der Spielgruppe eine Starthilfe von Fr. 4000.- zur Verfügung stellte. Noch im selben Jahr lancierte der Verein eine Qualitätsumfrage zum Thema Aktivitäten, Angebot und Jahresbeitrag der Spielgruppe. Anhand der Resultate wurde das Einschreibeverfahren geändert. Alle Kinder mit den Jahrgängen vor dem zweijährigen KG wurden persönlich angeschrieben und in die SG eingeladen. Da die SG nur noch Kinder ein Jahr vor dem zweijährigen KG aufnehmen konnte, mussten auch dort Anpassungen gemacht werden. Die Kinderzahl pendelte sich auf 29 ein, welches drei Morgen- und zwei Nachmittaggruppen ergab. Der Verein musste im ersten Jahr um seine Existenz kämpfen, da er sich vorgenommen hatte, auch die Arbeitsbedingungen der SG-Leiterinnen zu verbessern. Neben dem Kerzenziehen musste eine neue Einnahmequelle gefunden werden. Der 100er Club lud uns ein, am Pizzatag den Kuchenverkauf zu organisieren, welcher tatsächlich für beide Vereine ein grosser Erfolg wurde. Im Augustkurier wurde zusätzlich für Mitglieder geworben. Ein Sponsoring wurde aufgezogen, um zusätzliche Einnahmen zu verbuchen.
2010/2011 Das erste Vereinsjahr war für alle ein grosser Erfolg. Auch die Spielgruppenleiterinnen waren zufrieden mit ihren verbesserten Bedingungen. Das Konzept vom letzen Jahr wurde weitergeführt. Neu erstellte der Verein eine Website, die es erleichterte die Spielgruppe publik zu machen. Die Website wurde an der 2. Mitgliederversammlung, am 3. November 2010, aufgeschaltet.
2011/2012 Im Herbst 2011 wurde dem Verein durch den Vermieter angeboten den Raum neben der Spielgruppe zusätzlich zu mieten. Der Verein unterbreitete den Vorschlag der Gemeinde. Die Gemeinde entschied positiv und somit konnte das Umbauprojekt gestartet werden. Die vergrösserte Spielgruppe konnte auf Anfang Spielgruppenjahr 2012/2013, zur grossen Freude aller, in Betreib genommen werden.
2013 Im November 2013 hat sich die Spielgruppe entschlossen, statt des alljährlichen Kerzenziehens ein Weihnachts-Bastelanlass anzubieten. Während eines Wochenendes im November kamen unzählige Spielgruppen-, Kindergarten- und Schulkinder in die Aula des Primarschulhauses und bastelten einizigartige, wunderschöne Weihnachtsgeschenke. Der Anlass verlief so erfolgreich und fand grossen Anklang, dass im November 2015 ein weiterer Anlass unter dem Motto 'Pfiffige Weihnachtsgeschenke basteln' angeboten wird. Wir freuen uns schon jetzt darauf.
2013/2014 Die Spielgruppe MIKADO feiert in diesem Spielgruppenjahr ihr 30jähriges, erfolgreiches Bestehen. Grund genug, dieses ausgiebig zu feiern. Am Vormittag des 26. April 2014 wurde in den neuen, grossen Räumlichkeiten der Spielgruppe ein Apéro riche für sämtliche Spielgruppenleiterinnen, die in den letzten 30 Jahren für die SG tätig waren, veranstaltet. Am Nachmittag hat Lorenz Pauli, Schrift- und Schausteller, mit seinem Erzähltheater ein MIKADonnerwetter auf die Bühne gezaubert, es wurde gelacht, gestaunt und gefallen, nicht nur von den unzähligen Kindern, sondern auch von den Erwachsenen. Ein rundum gelungener Anlass, der bereits jetzt 'gluschtig' gemacht hat für das nächste Jubiläums-Event.
2015 Im November fand die zweite Durchführung unseres Bastelanlasses statt. Die Premiere dieses Events konnten wir ja im November 2013 durchführen. Damals war es ein fulminanter Event, der die Messlatte extrem hoch steckte und wir im Vorfeld an die Fortsetzung alle sehr hohe Erwartungen hatten. Es wurden wiederum zahlreiche wunderschöne und einzigartige Weihnachtsgeschenke gebastelt, die Stimmung war vorweihnächtlich und gemütlich und das Wetter zeigte sich ebenfalls von seiner Sonnenseite. Ein durchaus gelungener Anlass, auch wenn das Ergebnis vom Anlass ersten Anlass nicht getoppt werden konnte.
2016 Im Rahmen des Ferienpasses hielten wir im Juli 2016 eine Premiere. Ursprünglich war die Absicht, in der ersten Woche einen „Ferienpass-Kurs“ anzubieten – die Nachfrage war jedoch so gross, dass wir diesen Event „Pizza-Bastel-Plausch in der SG“ zweimal durchgeführt haben. Diesen Erfolg freute uns sehr, so dass wir auch heute noch daran festhalten und ein Kurs im Ferienpass anbieten.
2017 Das Leitungs- sowie das Vorstandsteam sind bestrebt, immer wieder neue Angebote, Aktivitäten und Events anbieten zu können. So ist die Idee der Kindergeburtstage sowie des Frühlings-/Osterbastelns entstanden. Nicht dass es uns in den Ferien jeweils langweilig wäre, doch planten wir für die erste Frühlingsferienwoche eben dieses Osterbasteln, was sofort einen grossen Anklang bei vielen bastelfreudigen Kindern, fand. Nebst dem Kreieren von Bastelgegenständen wurde ein Osternestchen gebastelt sowie ein Zopfteighase gebacken.
Ebenso ist es ab sofort möglich, in der SG Kindergeburtstage zu feiern. An diesem Nachmittag wird gebastelt, gespielt, gelacht, gefeiert und gegessen, dies natürlich unter der Leitung einer SGL. Wir konnten bereits ein paar Geburtstagsfestchen durchführen und werden dieses Angebot so beibehalten.

 
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